Leadership and Transformation Coach

Grundlagenmodule

Menschen sind verschieden – Neuroleadership, Werte und Verhalten

  • Wie kann ich Verhalten von Menschen erklären?
  • Welche Erkenntnisse aus der aktuellen Hirnforschung lassen uns unser Handeln verstehen?
  • Wie beeinflussen unsere Bedürfnisse unser Verhalten und unsere Kommunikation?
  • Wie leiten Werte das Verhalten und welchen Einfluss haben Werte auf die Interaktion??
  • Welche Modelle gibt es in der Kommunikationspsychologie und wie nutze ich sie im Coaching?
  • Was ist die Zielrichtung von Entwicklung?
  • Wie kommuniziere ich eigentlich selbst?

Inhalte

Um erste Hypothesen in der Analyse eines Coachinganliegens erstellen zu können, erhalten Sie einen Überblick über folgende Modelle und Inhalte:

  • das Verhaltensmodell nach Rosenstiel
  • neurowissenschaftliche Grundlagen für Coaches
  • das Limbische System und die zentralen Emotionssysteme
  • der Ausdruck von Werten als motivationssteuernde Emotionen
  • Verhaltensmodel nach Lutz von Rosenstiel
  • die Kunst des Feedbacks

Ziele

Das erste Grundmodul dient Ihrem Einstieg in die Arbeit als humanistisch orientierter Coach. Zugleich fördert die Anwendung der Modelle in der Zusammenarbeit als Ausbildungsgruppe die Kontaktaufnahme zueinander. Die unmittelbare Anwendung dient der ersten Selbstklärung zu eigenen Kommunikationsmustern und zum Umgang mit eigenen und fremden Werten.

Von der Haltung zum Handeln – Kommunikation und Lösungsorientierte Gesprächsführung

  • Wie grenzt sich Coaching zu anderen Beratungsformen ab?
  • Welche Grundhaltung empfiehlt sich im Coaching?
  • Wie frage ich in die „richtige“ Richtung?
  • Welche Störungen können im Gespräch entstehen und wie gehe ich mit ihnen um?
  • Welche Fragetechniken gibt es?
  • Wie komme ich eigentlich mit meinem Gesprächspartner vom Problem zum Anliegen / zur Lösung?
  • Was ist mein eigener Coachingstil und worauf sollte ich in meinen Coachings zukünftig achten?

Inhalte

Neben jeder Gesprächsführungstechnik benötigen Sie zunächst eine Grundhaltung zur Beratung und Ihrem Gegenüber. Sie werden zugleich erkennen, wie aus der Haltung Ideen zum Handeln im Coaching entstehen. Wir erläutern daher

  • Personenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers
  • die Kommunikationsmodelle nach Friedemann Schulz von Thun
  • das Okay-Geviert, Ich-Zustandsmodell und Drama-Dreieck aus der Transaktionsanalyse
  • Interventionen im Gespräch
  • das Konzept der lösungszentrierten Gesprächsführung

Ziele

Sie erhalten Sicherheit im Umgang mit möglichen Störungen im Beratungsgespräch und entwickeln ein Verständnis für die lösungsorientierte Rolle des systemischen Coaches. Sie trainieren außerdem Ihre Beobachtungs- und Feedbackfähigkeiten.

Das Thema hinter dem Thema – Systemisches Denken und Intervenieren

  • Was heißt „systemisch“ eigentlich?
  • Wie kläre ich einen Auftrag sauber?
  • Wie hängen die Dinge eigentlich zusammen?
  • Wie hinterfrage ich sinnvoll die Perspektive meines Gegenübers?
  • Welcher Veränderungshebel bewirkt Nachhaltigkeit?
  • Wie wirken mentale Modelle und wie sind sie zu bearbeiten?
  • Was sind wirklich gute Fragen?

Inhalte

Am Anfang jeder Beratungsdienstleistung steht die Auftragsklärung. Auftraggeber stellen das zu lösende Problem zumeist aus ihrer subjektiven Sicht dar – für Sie als Coach besteht die Herausforderung, den zentralen Veränderungshebel aufzudecken. Dafür machen wir Sie vertraut mit

  • den Grundlagen der Systemtheorie und des Konstruktivismus
  • zirkulären und systemorientierten Fragetechniken
  • den systemischen Gesetzen und Ordnungsprinzipien
  • der Arbeit mit mentalen Modellen
  • der lösungsorientierte Kurzzeitberatung nach Steve de Shazer

Ziele

Nach den personenzentrierten Ansätzen der ersten Module erhalten Sie nunmehr Einblick und Anwendungssicherheit im systemischen Denken und Coachen. Sie erweitern Ihre Analysekompetenzen für die Themen hinter den Themen und lernen, daraus systemische Interventionen und Prozesse zu initiieren.

Coachingkunde Unternehmenskultur - Systemische Organisationsentwicklung für agile Mindsets

  • Was steckt hinter dem Modewort Agilität?
  • Wie wirken mentale Modelle im Organisationskontext?
  • Wie verstehe ich ein lebendes System als Kunden meiner Interventionsarbeit?
  • Welchem Grundkonzept folgt systemische Organisationsentwicklung?
  • Wie finde ich die relevanten Veränderungshebel einer Organisation heraus?
  • Wie wirken die Faktoren Führung, Macht und Vertrauen in Systemen?

Inhalte

Wie auch einzelne Menschen funktionieren Gruppen und Organisationen nach öffentlichen und unbewussten Mechanismen. Ausdrückliche und implizite mentale Modelle wirken auf Akteure und oftmals wirksamer als gewünschte Absichten in Leitbildern.
In diesem Baustein lernen Sie daher kennen, wie Organisationen zu verstehen sind und wie sich mentale Modelle in Kultur und Führung ausdrücken. Sie erhalten zudem Einblick in das Mindset der Agilen Startup-Kultur. Zentrale Inhalte sind daher

  • Agile Prinzipien und Werte
  • Prinzipien des Lean Management
  • systemisches Leadership- und OE-Modell
  • das Konzept Lernende Organisation
  • Kundenorientierung, Vertrauen und Macht als Kulturelemente

Ziele

Sie erweitern Ihren personenbezogenen Methodenkoffer mit einem tieferen Verständnis für Organisationskulturen und darin wirksamen Kräften. Sie entwickeln ein Gespür für Veränderungswege und Interventionspunkte .

Die Inspiration aus dem Hut ziehen - Erlebnisaktivierung

  • Was kann ich tun, damit mein Gesprächspartner selbst erkennt, was ich schon sehe?
  • Und wie sorge ich dafür, dass die Lösung dann auch umgesetzt wird und Entscheidungen damit lebendig werden?
  • Was ist Erlebnisaktivierung überhaupt und wozu dient sie im Coaching?
  • Wo sind die Grenzen und Gefahren?
  • Was kann ich nach den bisherigen Wochenenden eigentlich schon?
  • Was ist mein persönlicher Entwicklungsplan für die kommenden Module?

Inhalte

In diesem Modul steht die Praxis im Fokus. Erstmals werden Sie nicht allein Sequenzen, sondern einen vollständigen Coachingprozess innerhalb der Ausbildungsgruppe gestalten und auswerten. Das Feedback der Ausbilder und der Gruppe unterstützt Sie im Coach-Werden.
Zusätzliche Inhalte werden sein:

  • das Konzept erlebnisaktivierender Arbeit
  • Einsatz und Regeln des Rollenspiels im Coaching
  • das Innere Team nach Friedemann Schulz von Thun
  • Aufstellungsarbeit in der Einzelarbeit oder mit Teams

Ziele

Sie erhalten Sicherheit im Umgang mit möglichen Störungen im Coachingprozess und entwickeln ein Verständnis für die lösungsorientierte Rolle des Coaches. Erstmals gestalten alle Teilnehmer eigene vollständige Coachingprozesse und werten diese miteinander aus.

Den Teamgeist aus der Flasche lassen - Teamentwicklung (Offsite-Modul)

  • Wie wird eine Gruppe zum Team?
  • Wie verhindere ich in der Leitungsrolle, dass ich zwischen die Fronten gerate?
  • Wie bringe ich eine Gruppe zum konstruktiven Konflikt?
  • Wie erkenne ich das eigentliche Thema einer Gruppe und wie bearbeite ich es dann?
  • Sind diese Outdooraktivitäten nicht alle Quatsch?
  • Was kann ich aus der Einzelberatung in die Arbeit mit Gruppen übertragen?
  • Was mache ich, wenn mir eine Gruppe aus dem Ruder läuft?

Inhalte

Der Mensch als soziales Wesen bewegt sich permanent im Gruppenkontext. Daher benötigen Sie als Coach Basiskenntnisse zum Verständnis von Gruppenstrukturen und deren Dynamiken. Zugleich wollen wir Sie darauf vorbereiten, als Facilitator Gruppenprozesse zu gestalten, die in Form von Teambildung oder -entwicklung angefragt werden. Hierfür vermitteln wir Ihnen

  • Ziele in Teams
  • Gehirnbedürfnisse nach David Rock
  • das Modell der Gruppenuhr nach Bruce W. Tuckman
  • Gruppenstruktur
  • Gestaltung eines Teamvertrages
  • die Phasen und Gestaltung von Teamklärungsprozessen
  • effektive Retrospektiven durchführen

Ziele

Sie schärfen Ihren analytischen Blick für gruppendynamische Prozesse und werden befähigt, Gruppen professionell in ihrem Werden zu begleiten.

Ausbildungsleitung

Roger Hinz

Roger Hinz

„Hart in der Sache, aber weich gegenüber den Menschen.“

Das Harvard-Konzept

Seit Ende der 90er Jahre begleite ich Individuen/Teams beim Finden sachgerechter Lösungen und der Weiterentwicklung ihrer Kompetenzen und Persönlichkeiten. Ich finde Sinn darin, Menschen sowie Unternehmen dabei zu unterstützen, bewusst und eigenverantwortlich Erfolg und Erfüllung erleben zu können.

Download: PDF-Profil

XING-Profil von Roger Hinz

Karin Schneider

Karin Schneider

„Meine Aufgabe ist es nicht, anderen das objektiv Beste zu geben, sondern das Meine so rein und aufrichtig wie möglich.“

Hermann Hesse

Mein volles Interesse gilt dem Menschen, seinen Gefühlen, seinem Verhalten und seinen Beziehungen zu anderen. In meiner beruflichen Rolle zeige ich mich echt und melde Wahrnehmungen in werthaltiger und wohlgesonnener Form zurück.

Download: PDF-Profil

XING-Profil von Karin Schneider

Stephan Stockhausen

Stephan Stockhausen

„Gestalten heißt: In Fessel tanzen.“

Walter Gropius

In der Tradition Alfred Krupps, wonach der Mensch an sich das Maß allen wirtschaftlichen Tuns sei, arbeite ich mit ganzem Herzen mit denen die Mensch und Wirtschaft natürlich verbinden wollen - für wertschöpfende Team-, Führungs- und Unternehmenskultur.

Download: PDF-Profil

XING-Profil von Stephan Stockhausen