Grundmodule

Menschen sind verschieden – Kommunikation, Verhalten und Werte

Fragen

  • Wie kann ich Verhalten von Menschen erklären?
  • Wie entsteht Kommunikation und welche Störungen können auftreten?
  • Wie leiten Werte das Verhalten?
  • Welchen Einfluss haben Werte auf die zwischenmenschliche Kommunikation?
  • Welche Ängste und Bedürfnisse beeinflussen das Verhalten?
  • Welche aktuellen Modelle gibt es in der Kommunikationspsychologie?
  • Und wie nutze ich sie in der Beratung?
  • Was ist die Zielrichtung von Entwicklung?
  • Wie kommuniziere ich eigentlich selbst?
  • Was sind meine prägenden Werte?

Inhalte

Um erste Hypothesen in der Analyse eines Coachinganliegens erstellen zu können, erhalten Sie einen Überblick über folgende Modelle und Inhalte:

  • das Verhaltensmodell nach Rosenstiel
  • die Wertelandkarte als Kompass
  • das Limbische System und die zentralen Emotionssysteme
  • der Ausdruck von Werten als motivationssteuernde Emotionen
  • das Kommunikationsmodell nach Friedemann Schulz von Thun
  • das Kommunikationsmodell der Transaktionsanalyse
  • die Kunst des Feedbacks

Ziele

Das erste Grundmodul dient Ihrem Einstieg in die Arbeit als humanistisch orientierter Coach. Zugleich fördert die Anwendung der Modelle in der Zusammenarbeit als Ausbildungsgruppe die Kontaktaufnahme zueinander.
Die unmittelbare Anwendung dient der ersten Selbstklärung zu eigenen Kommunikationsmustern und zum Umgang mit eigenen und fremden Werten.

Von der Haltung zum Handeln – Lösungsorientierte Gesprächsführung

Fragen

  • Wie grenzt sich Coaching zu anderen Beratungsformen ab?
  • Was ist Beratung eigentlich und wie läuft sie ab?
  • Welche Grundhaltung empfiehlt sich im Coaching?
  • Wie frage ich in die „richtige“ Richtung?
  • Welche Störungen können im Gespräch entstehen und wie gehe ich mit ihnen um?
  • Welche Fragetechniken gibt es?
  • Wie komme ich eigentlich mit meinem Gesprächspartner vom Problem zur Lösung?
  • Worauf sollte ich in meinen Beratungen zukünftig achten?
  • Was ist mein eigener Beratungsstil?

Inhalte

Neben jeder Gesprächsführungstechnik benötigen Sie zunächst eine Grundhaltung zur Beratung und Ihrem Gegenüber. Sie werden zugleich erkennen, wie aus der Haltung Ideen zum Handeln im Coaching entstehen. Wir erläutern daher

  • das Grundverständnis der Humanistischen Psychologie
  • das Konzept der Themenzentrierten Interaktion nach Ruth Cohn
  • Personenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers
  • das Drama-Dreieck aus der Transaktionsanalyse
  • Interventionen im Gespräch
  • das Konzept der lösungszentrierten Gesprächsführung
  • das Vorgehen in Vorgesprächen im Coaching

Ziele

Sie erhalten Sicherheit im Umgang mit möglichen Störungen im Beratungsgespräch und entwickeln ein Verständnis für die lösungsorientierte Rolle des Coaches.

Von der Frosch zur Vogelperspektive – Systemische Beratung

Fragen

  • Was heißt „systemisch“ eigentlich?
  • Wie kläre ich einen Auftrag sauber?
  • Wie hängen die Dinge eigentlich zusammen?
  • Wie hinterfrage ich sinnvoll die Perspektive meines Gegenübers?
  • An welchem Veränderungshebel soll ich ansetzen?
  • Was muss ich in der Beratung alles im Blick haben?
  • Wie verhindere ich, dauerhaft selbst Teil des Systems meines Gesprächspartners zu werden?

Inhalte

Am Anfang jeder Beratungsdienstleistung steht die Auftragsklärung. Auftraggeber stellen das zu lösende Problem zumeist aus ihrer subjektiven Sicht dar – für Sie als Coach besteht die Herausforderung, den zentralen Veränderungshebel aufzudecken. Dafür machen wir Sie vertraut mit

  • den Grundlagen der Systemtheorie und des Konstruktivismus
  • zirkulären und systemorientierten Fragetechniken
  • der systemischen Auftragsklärung
  • dem systemtheoretisch geprägten Coaching
  • lösungsorientierte Kurzzeitberatung nach Steve de Shazer
  • Systemischer Organisationsentwicklung

Ziele

Nach den personenzentrierten Ansätzen des ersten Moduls erhalten Sie nunmehr Einblick und Anwendungssicherheit im systemischen Denken und Beraten.
Sie erweitern Ihre Analysekompetenzen und lernen, daraus systemische Interventionen und Prozesse zu initiieren.

Chance oder Gefahr? – Visionen, Veränderung und Krisen

Fragen

  • Warum macht Menschen Veränderung eigentlich Angst?
  • Was tun in der Krise?
  • Wie gestalte ich Visionsarbeit?
  • Welche Chancen stecken in Veränderungen?
  • Wie begleite ich Menschen durch einen Veränderungsprozess?
  • Wie wecke ich Lust auf und an der Veränderung?
  • Wie gehe ich mit Angst um?
  • Wie gehe ich selbst mit Veränderungen um?

Inhalte

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – und doch bleibt alles anders. In diesem Modul beschäftigt Sie der Blick auf das Identitätskonzept von Menschen und die Kraft der erlebten Veränderungen in der Biographie. Sie lernen zugleich die psychologischen Reaktionsmuster in Krisen und Ideen zur Inspiration von Visionen kennen. Dabei unterstützen Sie folgende Inhalte:

  • Identitätskonzepte und Biographiearbeit
  • Visionsarbeit anhand der 8 F
  • Psychologie und Dynamik der Veränderung
  • Umgang mit Widerstand
  • Haus der Veränderung

Ziele

Sie gewinnen Sicherheit im Umgang mit und in der Lösungsentwicklung zu krisenhaft erlebten Situationen.
Sie werden befähigt, andere Menschen zu Veränderung und Visionsarbeit zu inspirieren.

Lebendige Ziele und Entscheidungen – Erlebnisaktivierung

Fragen

  • Was kann ich tun, damit mein Gesprächspartner selbst erkennt, was ich schon sehe?
  • Wie unterstütze ich meinen Gesprächspartner darin, seine Lösung zu entwickeln?
  • Und wie sorge ich dafür, dass diese dann auch umgesetzt wird und Ziele oder Entscheidungen damit lebendig werden?
  • Was ist Erlebnisaktivierung überhaupt?
  • Wozu dient Erlebnisaktivierung im Coaching?
  • Und wo sind die Grenzen und Gefahren?
  • Was kann ich nach den bisherigen Wochenenden eigentlich schon?
  • Was ist mein persönlicher Entwicklungsplan für die kommenden Module?

Inhalte

In diesem Modul steht die Praxis im Fokus. Erstmals werden Sie nicht allein Sequenzen, sondern einen vollständigen Coachingprozess innerhalb der Ausbildungsgruppe gestalten und auswerten. Das Feedback der Ausbilder und der Gruppe unterstützt Sie im Coach-Werden.
Zusätzliche Inhalte werden sein:

  • das Konzept erlebnisaktivierender Arbeit
  • Einsatz und Regeln des Rollenspiels in der Beratung
  • das Innere Team nach Friedemann Schulz von Thun

Ziele

Sie erhalten Sicherheit im Umgang mit möglichen Störungen im Beratungsgespräch und entwickeln ein Verständnis für die lösungsorientierte Rolle des Coaches.

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