Aufbaumodule

Die Gruppe zum Laufen bringen – Teamentwicklung und -klärung

Fragen

  • Wie wird eine Gruppe zum Team?
  • Wie verhindere ich in der Leitungsrolle, dass ich zwischen die Fronten gerate?
  • Wie bringe ich eine Gruppe zum konstruktiven Konflikt?
  • Wie erkenne ich das eigentliche Thema einer Gruppe?
  • Und wie bearbeite ich es dann?
  • Sind diese Outdooraktivitäten nicht alle Quatsch?
  • Gibt es die ideale Gruppe?
  • Was kann ich aus der Einzelberatung in die Arbeit mit Gruppen übertragen?
  • Was mache ich, wenn mir eine Gruppe aus dem Ruder läuft?

Inhalte

Der Mensch als soziales Wesen bewegt sich permanent im Gruppenkontext. Daher benötigen Sie als Coach Basiskenntnisse zum Verständnis von Gruppenstrukturen und deren Dynamiken.
Zugleich wollen wir Sie darauf vorbereiten, als Coach Gruppenprozesse zu gestalten, die in Form von Teambildung oder -entwicklung angefragt werden. Hierfür vermitteln wir Ihnen

  • das Modell der Gruppenuhr nach Bruce W. Tuckman
  • die Rolle und Interventionen der Gruppenleitung
  • die Gruppenformen
  • die Funktion der gruppendynamischen Rollen
  • das Verständnis von der Gruppe als lebendiges System
  • die Phasen und Gestaltung von Teamklärungsprozessen
  • Einsatz und Wirkung von Erlebnisaktivierung im Teamcoaching

Ziele

Sie schärfen Ihren analytischen Blick für gruppendynamische Prozesse und werden befähigt, Gruppen professionell in ihrem Werden zu begleiten.

Systemische Lösungen erleben – Aufstellungsarbeit im Coaching

Fragen

  • Was ist Aufstellungsarbeit eigentlich?
  • Was unterscheidet Aufstellungsarbeit im Coaching von der Familienaufstellung?
  • Wann nutzen Aufstellungen und wie setze ich sie vor allem im Coaching ein?
  • Was brauche ich dafür?
  • Wie wirkt Aufstellungsarbeit?
  • Wie kann ich ein System und die darin enthaltenen Dynamiken, Beziehungsmuster und Lösungen erlebbar machen?

Inhalte

Organisationsaufstellungen sind eine lebendige Methode, um Konflikte, Beziehungen, Rollen und Strukturen zu analysieren und entscheidende Lösungsimpulse einzuleiten.
In diesem Baustein lernen Sie systemische Interventionen der räumlichen Darstellung kennen. In der praktischen Anwendung entdecken Sie Wirkungsweisen und üben den verantwortlichen praktischen Einsatz. Um Möglichkeiten und Grenzen kennen zu lernen, bearbeiten Sie in der Ausbildungsgruppe an diesem Wochenende eigene Anliegen, um dabei

  • den Prozessablauf einer Aufstellung zu erlernen
  • systemisches Arbeiten und Denken zu vertiefen
  • Aufstellungskonzepte (z. B. nach Bert Hellinger) kennen zu lernen
  • die Verknüpfung zu den bisherigen Modellen und Methoden herzustellen
  • zu erleben, wie sowohl in der Einzelberatung als auch mit Gruppen aufgestellt werden kann.

Ziele

Sie gewinnen einen fundierten Eindruck von unterschiedlichen Methoden und erhalten einen besseren Einblick in die Struktur eines Systems. Damit sind Sie in der Lage, passende und zielgerichtete Lösungen zu erarbeiten. Dabei kennen Sie Fallstricke, Möglichkeiten und Grenzen der Aufstellungsarbeit.

Den Methodenkoffer packen – Hilfsmittel für Entscheidungen und Visualisierungen

Fragen

  • Wie entsteht Kreativität auf Knopfdruck?
  • Welche Kreativitätstechniken gibt es?
  • Wie kann ich malen lernen?
  • Wie überwinde ich die Angst vor der Visualisierung?
  • Welche Entscheidungsmethoden kann ich wann einsetzen?
  • Wie sieht eigentlich mein Methodenkoffer aus?

Inhalte

In diesem Modul packen wir Ihren Methodenkoffer weiter. Um Gesprächspartner bei Entscheidungen zu unterstützen, gibt es weitere Hilfsmittel zu den bislang Erlernten.
Zugleich dienen diese Hilfsmittel z. T. als Kreativitätstechniken, so dass Ihre Coachings weitere Lebendigkeit und Vielfalt gewinnen.
Da die Visualisierung Grundbestandteil eines Coachings ist, erhalten Sie in diesem Modul praktische Tipps und Übungsmöglichkeiten, Ihre Visualisierungskompetenz auszubauen. Zentrale Inhalte des Moduls sind daher

  • Grundlagen der Entscheidungsfindung
  • Entscheidungsmethoden
  • Kreativitätstechniken in der Praxis
  • Grundlagen der gestalterischen Arbeit am FlipChart
  • Antreiberdynamiken der TA

Ziele

Sie erweitern Ihren praktischen Methodenkoffer mit Hilfsmitteln der Entscheidungs- und Kreativitätsmethoden sowie den Blick auf unterschiedliche Coachingansätze. Weiterhin gewinnen Sie Sicherheit
in der Gestaltung von Flipchart und Co.

Bevor das Fass überläuft – Konfliktberatung und Konfliktklärung

Fragen

  • Wie kann man Konflikte vermeiden?
  • Wie lerne ich gesundes Konfliktverhalten?
  • Was tun, wenn es denn brennt?
  • Wie unterstütze ich andere, „gesund zu streiten“?
  • Worauf muss ich achten, wenn die Emotionen hochkochen?
  • Was ist, wenn es keine Lösung gibt?
  • Was sage ich jemandem, der Konflikte mit anderen hat?
  • Was ist mein eigenes Konfliktverhalten?
  • Wie steht es um meine Konfliktbereitschaft und -fähigkeit?

Inhalte

Als Coach sind Sie immer wieder mit dem Thema Konflikt beschäftigt. Sei es, dass Sie innere Konflikte mit Ihrem Gesprächspartner klären oder ihn zum Umgang mit äußeren Konflikten zu beraten. Zudem treten in Gruppensituationen oder Beratungen mit zwei Gesprächspartnern Konflikte auf, die Sie zielgerichtet moderieren. In Ihr bisheriges Wissen integrieren Sie hierfür

  • das Wissen um Konfliktformen, -entstehung und -verlauf
  • Vorbereitung und Ablauf von Konfliktgesprächen
  • den Konfliktcheck
  • die klassische Konfliktklärung nach Christoph Thomann
  • das Modell des Menschen als Schichtenwesen
  • die lösungsorientierte Kompromissentwicklung
  • die Möglichkeiten der Konfliktprophylaxe

Ziele

Sie reflektieren Ihr eigenes Konfliktverhalten, um für die anspruchsvolle Tätigkeit als Konfliktmoderator oder -klärer gewappnet zu sein. Zugleich werden Sie befähigt, Menschen in Konfliktsituationen unterstützende und klärende Beratung zu bieten.

Plötzlich bin ich Coach – Rollenklärung

Fragen

  • Wie bringe ich das alles jetzt unter einen Hut?
  • Wen coache ich?
  • Zu welchen Themen?
  • Mit welchen Methoden?
  • Und von wem lasse ich die Finger?
  • Wie sieht mein Methodenkoffer nun aus?
  • Wer bin ich als Coach?
  • Was ist mein Coachingstil?
  • Was muss ich sonst noch wissen?

Inhalte

Zum inhaltlichen Abschluss integrieren Sie die bisherigen Inhalte in Ihr persönliches Coachingkonzept. Sie definieren Ihre Rolle, Ihre Kernthemen und Zielgruppen.
Zugleich klären Sie noch offene Fragen z. B.

  • zur Gestaltung des Erstgesprächs
  • zu einem idealtypischen Coachingverlauf
  • zu Rahmenbedingungen, Regeln und Kontrakt im Coaching
  • zur Zieldefinition und -vereinbarung
  • zur eigenen Rollendefinition und Aufstellung

Ziele

Sie reflektieren den Ausbildungsverlauf und entwickeln Ihre zukünftige Rolle als Coach, um authentisch und professionell Menschen in Beratungskontexten begegnen zu können.

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